Ablauf und Verfahren

Angesichts der Bedeutung dieser zentralen Freifläche sollen bei einer Neugestaltung nicht nur räumliche Qualitäten über einen Planungswettbewerb bzw. ein wettbewerbsähnliches Verfahren generiert werden, sondern im Rahmen eines partizipativen Verfahrens zunächst die Interessen der Neuwieder Bürgerinnen und Bürger, der Anliegerinnen und Anlieger sowie der Gewerbetreibenden gezielte Berücksichtigung finden.

Abbildung 1: Ablaufschema zur Neugestaltung des Neuwieder Marktplatzes
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Im Anschluss an eine Online-Ideen-Börse, in deren Rahmen erste Meinungen und Hinweise aus der Bürgerschaft für die Neugestaltung des Marktplatzes ermittelt werden, findet ein öffentlicher Workshop mit allen Interessierten statt. Hier sollen Empfehlungen der Bürgerschaft formuliert werden, die im Folgenden als ein wesentlicher Bestandteil in die Aufgabenstellung eines Planungswettbewerbes bzw. eines wettbewerbsähnlichen Verfahrens einfließen.

Die von den beteiligten (Landschafts-)Planungsbüros erarbeiteten Gestaltungsvorschläge werden allen Beteiligten im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert. Das dort gewonnene Meinungsbild bezüglich der einzelnen Lösungsvorschläge fließt anschließend in die Beratungen einer sogenannten „Fachgruppe Marktplatz“, dem Preisgericht, ein. Diese wird aus einer kleineren Gruppe der Workshop-Teilnehmer, aus Vertretern von Politik und Verwaltung und externen Fachkräften gebildet. Ähnlich einer Wettbewerbsjury diskutiert und bewertet dieses Gremium die Beiträge der einzelnen Planungsbüros. Als Ergebnis gibt sie eine Empfehlung an die relevanten Ausschüsse bzw. den Stadtrat ab.