Dort hing das Ölgemälde seit über 100 Jahren. Der letzte Wille der langjährigen Bewohnerin Jutta Gräfin Praschma, die letztes Jahr verstarb, war, das Bild der Stadt Neuwied zu vermachen. Im Beisein von Georg Schuhen, der den Kontakt zur Verwaltung herstellte, überreichten nun die Töchter Isabella Gräfin Praschma-Spitzeck (links) und Pia Gräfin Praschma (rechts) Beigeordneten Jürgen Moritz das Kunstwerk. Der ehemalige Neuwieder Landrat Friedrich Justus von Runkel (1877-1906), ein Ur-Ur-Großvater der Gräfinnen, bekam das Kunstwerk seinerseits von seiner Cousine Emilie von Hofmann geschenkt. Der Maler konnte trotz Recherchen noch nicht herausgefunden werden, das Bild trägt lediglich die Signatur W.S. Beigeordneter Jürgen Moritz freute sich sehr, dass nun ein weiteres Stück Heimatgeschichte seinen Platz in der städtischen Bildersammlung gefunden hat.
Foto: Kirstin Lück